Dienstag, 31. Januar 2017

In der Lebensmitte -1-

Hier sitze ich nun in meinem wunderbaren kleinen Hotelzimmer ganz alleine. Ich bin raus aus meiner Komfortzone , wie ich es bei meinem "lebe leichter online Coaching" gelernt habe. Ich habe gemerkt, dass ich mich selber in den letzten Jahren aus dem Blick verloren habe. Die Unruhe meiner Gedanken, war groß.
Ich brauchte eine Ruhezone um mich neu zu sortieren.
Jona war noch kurz vor meiner Abreise obstruktiv, sodass ich mir überlegt habe überhaupt zu fahren. Die Asthmasprays wurden erhöht, ein Kortisonzäpfchen angesetzt und so konnte ich dann doch gehen.
Ich bin in der Lebensmitte angekommen.
Ich spüre wie sich einiges verändert in meinem Leben. Vieles was wichtig war wird unwichtig. Und einige Ansprüche haben sich erhöht.
Kurt Tucholsky sagt : " Die Mitte des Lebens ist die schönste Jahreszeit ".
Ich möchte nun mutig sein und mich den neuen Aufgaben stellen.
Mich nicht mit Alkohol zuschütten oder in Depressionen versinken, sondern zuversichtlich und dankbar nach vorne blicken.
Ich will mir treu sein und nicht vor mir selber flüchten, Ohren und Augen öffnen für die Menschen die mich wirklich brauchen.
Meine Herausforderungen in Familie und Kirche annehmen.
Mich nicht überfordern.
Meinem Mann in seinem verantwortungsvollen Beruf immer den Rücken freihalten.
Also ich jung war, dachte ich mit vierzig weißt du über das Leben Bescheid, hast eine beste Freundin usw. Das ist aber nicht so.
Ich möchte nie auslernen und mich immer wieder hinterfragen.
Eine liebe Freundin sagte mir kurz vor meinem "allein sein Wochenende" .
Du stehst jetzt auf der Klappleiter ganz oben....und in langsamen Stufen geht es wieder nach unten. Sie wollte mir keine Angst machen, das ist Realität !
Ich bin verantwortlich für mich selbst und für das was kommt.
Sehr sehr viel habe ich gelesen und geschrieben dieses Wochenende und es wird nicht mein letztes Wochenende sein an dem ich alleine weg fahre. 
Ich habe auch noch zwei Buchtipps. Meine Wochenendlektüre......
Mein Favorit war dieses kleine Büchlein das kurzweilig aber genial ist.

Neuanfang in der Lebensmitte von Peter Abel

Und von Beate (klick)  und Heike (klick)  Body Spirit Soul (klick)

Kommentare:

  1. Du Liebe,
    als Mehrfachmami verliert man sich oft selbst aus den Augen.
    Ich wünsche dir, dass du diese Oasen zum Auftanken findest und sie immer wieder aufsuchst.
    Denn das tut nicht nur dir, sondern auch allen deinen Lieben, gut.
    Ich drücke dich und wünsche dir noch nachträglich Gottes Segen für dein neues Lebensjahr!
    LG Claudia

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  2. Mein Papa (heute über 70) sagt immer, dass mit 40 das Leben erst noch richtig schön wird!
    Man hat sich gefestigt und ist ruhiger geworden und weiß viel genauer, was man will, steht oft fester im Leben usw.
    Deshalb gehe ich der 40 entspannt entgegen.
    Aber ein paar ruhige Tage würde ich gern mal genießen ;-)
    Liebe GRüße!
    Tina

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  3. Über die Lebensmitte bin ich schon lange hinaus, aber du hast es ja mitbekommen: Mein Leben wurde (fast ohne mein Zutun) auch noch einmal total auf den Kopf gestellt. Und genau das habe ich vor noch nicht mal einem Jahr absolut nicht geahnt! Und: Ich hätte es mir nicht einmal vorstellen können!

    Also ich 40 war, fühlte ich mich eigentlich noch nicht wie in der Lebensmitte (vom Alter und vom Verstand her mochte es gestimmt haben).

    Und jetzt tue ich täglich das, was ich eigentlich immer wollte. Mein Beruf, den ich vor 40 Jahren erlernte, war anscheinend tatsächlich auch meine Berufung.

    Ich wünsche dir, dass du die Veränderungen in deinem Leben als gut empfindest.

    Vielleicht - und diese Hoffnung gebe ich nicht auf :-), lernen wir uns doch mal noch in echt kennen.

    Liebe Grüße sendet dir elsie

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  4. Als ich ein Teenager war, dachte ich immer, wenn du Mitte 30 bist, dann ist alles klar, dann ist alles geregelt, dann weißt du wie das Leben läuft, dann bringt dich nichts mehr aus der Ruhe....
    Heute bin ich 59 Jahre und alles ist so kompliziert geworden, dass ein neuer Anfang her muss.
    Es ist gut, rechtzeitig innezuhalten und sich zu fragen, was gut läuft und was nicht. Und dann zu schauen, was kann man eventuell ändern, wo kann man sich entlasten, wo auftanken, ehe man richtig auf der Nase liegt, wie ich gerade. Es ist genau richtig, was du tust.
    Liebe Grüße und viel Kraft
    Weena

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